Die CJD Christophorusschule Elze hat ihre Arbeit im Bereich der Lebenskompetenzförderung weiter ausgebaut: 15 Lehrkräfte haben vom 19. bis 21. Februar 2026 erfolgreich an einer mehrtägigen Lions‑Quest‑Fortbildung teilgenommen. Mit dieser Schulung setzt der Standort seine langjährige Strategie fort, soziale und emotionale Bildung fest in den Schulalltag zu integrieren und Schülerinnen und Schüler nachhaltig zu stärken.
Warum Lebenskompetenzförderung an der CJD Christophorusschule Elze so wichtig ist
Seit 2008 verfolgt die Schule ein strukturiertes Konzept zur Förderung sozialer Kompetenzen. Bis heute wurden rund 80 Lehrkräfte geschult. Die Inhalte zielen darauf ab, Jugendliche in folgenden Bereichen zu unterstützen:
- Selbstwahrnehmung und Selbstreflexion
- Konfliktfähigkeit und konstruktive Problemlösung
- Teamarbeit und respektvolle Zusammenarbeit
- Kommunikationskompetenzen für Schule und Alltag
Damit gehört die Förderung von Lebenskompetenzen zum pädagogischen Profil der CJD Christophorusschule Elze, das viele Familien in der Region als besonderen Mehrwert schätzen.
„Schule ist Lernort und Lebensraum zugleich“, erklärt Marita Bünger, stellvertretende Schulleiterin. „Durch gezielte Qualifizierung schaffen wir ein Umfeld, in dem Kinder Sicherheit, Orientierung und Wertschätzung erleben.“
Sozialer Start: Lebenskompetenz ab Klasse 5
Ein zentraler Bestandteil ist die Einführungswoche der neuen fünften Klassen. Die Schülerinnen und Schüler:
- entwickeln gemeinsam Klassenregeln,
- durchlaufen Gruppenprozesse,
- und lernen Grundlagen des sozialen Lernens kennen.
Besonders prägend ist das Modell des „dreibeinigen Stuhls“, das zeigt, dass Gemeinschaft auf Selbstwahrnehmung, gegenseitiger Wertschätzung und gemeinsamer Verantwortung beruht.
Diese Themen finden sich anschließend fächerübergreifend in vielen Jahrgängen wieder – vom Religionsunterricht der Klassen 5/6 bis zu Modulen in den Jahrgängen 9–13, etwa zu Demokratiebildung, Menschenrechten oder Teamarbeit.
Lions‑Quest‑Fortbildung verbindet Theorie und Praxis
Die aktuelle Schulung wurde von Trainerin Rocío Heimbach durchgeführt. Die Lehrkräfte probierten Methoden direkt aus, reflektierten deren Wirkung und entwickelten konkrete Ideen für den Einsatz im Unterricht. Dadurch profitieren künftig noch mehr Klassen von etablierten und wirkungsvollen Ansätzen des sozialen Lernens.