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  1. Aktuelles aus dem CJD
  2. Projektwoche CJD Christophorusschule Elze

Sprayen, Programmieren, Nature Writing, Naturkosmetik herstellen… Schülerinnen und Schüler der Christophorusschule Elze gestalten Projektwoche

Schule
Wandbemalung aus dem Projekt „Freies Malen“ im Kosthaus (Campus CJD Christophorusschule Elze – Gymnasium), gestaltet von Schüler*innen in Zusammenarbeit mit den freischaffenden Künstlerinnen Anna Eisermann und Susanne Sauer-Andreae.

Jeden Tag der Woche im Freibad verbringen, die Programmiersprache Python lernen, den neuen Schulcontainer mit Grafitti verzieren, Sonnencreme auf natürlicher Basis herstellen… All das und vielmehr durften die Schülerinnen und Schüler in der letzten Woche vor den Sommerferien erleben. Mit der jährlichen Projektwoche setzt das CJD Gymnasium explizit auf die Talente und Interessen der über 800 Kinder und Jugendlichen. So wurden 20 von insgesamt 40 Projekten von den Schülerinnen und Schülern selbst entwickelt und realisiert, während 20 weitere von den Lehrkräften gestaltet wurden.

„Die Projektwoche motiviert alle nochmal dazu, sich auf diese vier Tage direkt vor den großen Ferien zu fokussieren“, sagt Schulleitung, Monika Gerdemann. „So entsteht eine besondere Lernatmosphäre, die Kreativität und Ideen fördert und ein gutes Maß an Eigenverantwortung bei der Umsetzung der Projekte erfordert.“ 

Die Vielfalt war groß, neben Nachhaltigkeit und Umweltbildung im Rahmen der Umweltschule, reichte die Bandbreite der Projekte von der Gestaltung einer Schülerzeitung, über das Anlegen eines eigenen Schulgarten und bis hin zu „Freiem Malen“ betreut durch zwei pädagogische Kräfte, die als freischaffende Künstlerinnen aktiv sind. Für die Jahrgangsstufe 11 fand ein lehrreiches Bewerbungstraining mit einem externen Partner statt. Auch die Schulräume profitierten von der Projektwoche, so wurde unter anderem der Schüler-Aufenthaltsraum mit frischem Anstrich, neuen Möbeln sowie Pflanzen ausgestaltet. 

Von Montag bis Donnerstag arbeiten die Teilnehmenden jeweils von der ersten bis zur sechsten Stunde in festen Gruppen zusammen. Und es wurde viel gelernt, wer sich beispielsweise für Volleyball begeisterte, konnte in intensiven Workshops gezielt an seiner Technik arbeiten, wer Lust auf Programmieren hatte, lernte im Python-Projekt die ersten praktischen Kenntnisse. Dabei übernahmen nicht nur Lehrkräfte die Führungsrolle, sondern Schülerinnen und Schüler brachten ihre Expertise in ihrem initiierten Projekt selbst zum Vorteil aller ein. 

„Langfristig soll die Projektwoche vollständig partizipativ sein und in die Verantwortung der Schülervertretung übergeben werden,“ so Philipp Uta, Mitglied der Erweiterten Schulleitung. „Wir sind uns sicher, dass wir alle gemeinsam dieses Ziel im kommenden Jahr erreichen.“

Am Ende präsentierten alle Teilnehmenden sich gegenseitig die Projektresultate, von denen manche langfristig das Campusleben prägen werden.